Nationaldenkmal "Hartmannswillerkopf 14-18"

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Termin:
Preis:
ab 44 € pro Person

Das Bergmassiv Hartmannswillerkopf, das die deutschen Befehlshaber mit "HK" abkürzten, ist eine pyramidenförmige Felsformation, die über dem südlichen Elsass thront. Die französischen Frontkämpfer gaben ihm 1915 den Beinamen "Vieil-Armand" (Alter Armand) und nannten die Klippe, aufgrund der zahlreichen Opfer während der Kämpfe, "Männerfresser" oder "Todesberg". Er war Schauplatz zahlreicher Offensiven im Ersten Weltkrieg.

Um 11.45 Uhr erreichen wir das Nationaldenkmal "Hartmannswillerkopf 14-18".
Bei einer Führung (12.00 Uhr) erfahren Sie viele Fakten zum "hart umkämpften Posten". 
Mit 956 Metern Höhe bildet dieser Standort einen strategisch wichtigen Beobachtungsposten und wird in erbitterten Schlachten entsprechend hart umkämpft In der Zeit zwischen dem 26. Dezember 1914 und dem 9. Januar 1916 folgen sich Angriffe und Gegenangriffe Schlag auf Schlag und der Gipfel wechselt 8 Mal den Besitzer.

Die Anlagen, Bunker, Stollen und unterirdischen Schutzräume, die zur Unterbringung der Männer und der Munition dort eingerichtet wurden, sind die imposantesten im ganzen Vogesenmassiv. Noch immer ist die Hälfte der 6 000 erbauten Schutzräume längs der 90 Kilometer langen Schützengräben sichtbar. Das nationale Denkmal "Hartmannswillerkopf 14-18" ist eines der vier nationalen Denkmäler des Ersten Weltkriegs. Dieses besonders originelle Denkmal ist ein Werk des Architekten Robert Danis und des Bildhauers Bourdelle und wurde 1932 vom Präsidenten der Republik Albert Lebrun eingeweiht. Auf dem deutschen Militärfriedhof von Cernay am Fuße des Hartmannswillerkopfs, der in den Jahren 1979-1983 renoviert wurde, befinden sich einige Gräber aus dem 19. Jahrhundert und der Großteil der Gräber der deutschen Kriegsgefangenen der verschiedenen Fronten, die in den Lagern in Frankreich festgehalten wurden. Insegsamt ruhen hier 7085 deutsche Opfer des Ersten Weltkrieges.

Das deutsch-französische Historial zum Ersten Weltkrieg öffnet am 3. August 2017 seine Tore. Das Historial bietet einen globalen Überblick über den Ersten Weltkrieg mit Schwerpunkt auf die Geschehnisse am Hartmannswillerkopf. In der Dauerausstellung steht die deutsch-französische Freundschaft im Vordergrund, beginnend mit Kriegsende, als sich die Kämpfer beider Seiten auf dem Schlachtfeld zusammenfinden, bis zu den internationalen Gedenkfeiern. Am 3. August 2014 legten François Hollande, damaliger französischer Staatspräsident, und Joachim Gauck, ehemaliger deutscher Bundespräsident, im Rahmen der Gedenkfeiern zum Ersten Weltkrieg den Grundstein für das deutsch-französische Historial. Der historische Diskurs des Museums wurde in Zusammenarbeit mit einem wisschenschaftlichen Ausschuss bestehend aus französisch- und deutschstämmigen Spezialisten unter Vorsitz von Gerd Krumeich und Nicolas offenstadt erarbeitet.  

Um 15.30 Uhr ist die Rückfahrt. Die Rückkehr in Reutlingen / Tübingen ist für 21.00 Uhr vorgesehen.

- Fahrt im komfortablen Reisebus

Unsere Abfahrtstellen:
06.20 Uhr Betrieb Kocher, TÜ-August-Bebel-Straße 13-17
06.40 Uhr Reutlingen, alter Obf, Steig 1 
06.50 Uhr Betzingen, H-Im Dorf (Mühlenapotheke)
07.05 Uhr Tübingen, Obf, Touristikbusspur
07.25 Uhr Rottenburg, McDrive

15.30 Uhr Hartmannsweilerkopf
21.00 Uhr zurück an den Ausgangsorten

Tagesfahrt

  • Reisepreis pro Person
    44 €
  • Kinderpreis 0-5 Jahre pro Kind
    0 €
  • Kinderpreis 6-14 Jahre pro Kind
    21 €