Frankfurter Städel Museum "Nennt mich Rembrandt"

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Termin:
Preis:
ab 56 € pro Person

Das Städel, direkt am Mainufer gelegen, zählt zu den wichtigsten Kunstmuseen der Welt. Im Jahre 1815 von dem Bankier und Handelsmann Johann Friedrich Städel als bürgerliche Stiftung begründet, gilt das Städel heute als älteste und bedeutendste Museumsstiftung in Deutschland.

Um ca. 11.00 Uhr erreichen wir Frankfurt. Unsere Ausstiegshaltestelle ist am Schaumainkai, Ecke Holbeinstraße. Um 11.30 Uhr beginnt im Städel unsere 1-stündige Führung durch die Ausstellung "Nennt mich Rembrandt".

 

Es ist heute kaum vorstellbar: Doch als der junge Maler Rembrandt Harmenszoon
van Rijn (1606–1669) im Jahr 1631 von Leiden nach Amsterdam zog, war er nur
einer von vielen, die sich in der florierenden Kunst- und Kulturmetropole einen
Namen machen wollten. In nur wenigen Jahren hatte er es geschafft: Rembrandt
erwarb weitreichende Wertschätzung, bildete Dutzende angehender Künstler aus,
engagierte sich im Kunsthandel und im aktiven Vertrieb seiner Gemälde und
Druckgrafiken. Parallel dazu veränderte sich sein Stil in radikaler Weise von den
kleinen, präzise gemalten Gemälden der Leidener Frühzeit zu den großen,
dramatisch erzählenden und alle Register der Lichtregie ziehenden Leinwandbildern
der Amsterdamer Zeit.
In einer großen Ausstellung thematisiert das Städel Museum gemeinsam mit der
National Gallery of Canada erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm
in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schau vereint den Städel-Bestand an Werken
Rembrandts, darunter die „Blendung Simsons“ (1636), mit herausragenden
Leihgaben internationaler Museen u. a. aus dem Amsterdamer Rijksmuseum, der
Gemäldegalerie Berlin, der Gemäldegalerie Alte Meister in Dresden, der National
Gallery in London, dem Museo del Prado in Madrid oder der National Gallery of Art in
Washington. Darüber hinaus tritt Rembrandts Kunst in einen unmittelbaren Dialog mit
den Meisterwerken der älteren und jüngeren Künstler seiner Zeit, darunter Nicolas
Eliasz. Pickenoy und Bartholomeus van der Helst oder die Rembrandt-Schüler
Govaert Flinck und Ferdinand Bol. Im Zentrum der Ausstellung werden
Gruppierungen eng verwandter Gemälde stehen, die Rembrandts Rolle und die
seiner Zeitgenossen in diesem kreativen Netzwerk verdeutlichen. Rembrandts
Bildproduktion war erstaunlich breit und umfasste neben Landschaften, Genreszenen
und Stillleben vor allem Historienbilder und Porträts. Die Auseinandersetzung mit
seinen Konkurrenten prägte seine künstlerische Entwicklung wie auch seine
unternehmerischen Ambitionen. In Amsterdam wetteiferte eine Vielzahl talentierter
Künstler um die Aufmerksamkeit und Patronage des wohlhabenden und
kunstliebenden Bürgertums. Es war genau diese ebenso aufregende wie anregende
Atmosphäre, die den jungen Künstler aus Leiden zu dem weltberühmten Meister
machte, der er bis heute ist: Rembrandt.

Nach der Führung können Sie auf eigene Faust im Museum verweilen oder Frankfurt besichtigen. Um 17.00 Uhr ist Rückfahrt. Die Rückkehr in Tübingen / Reutlingen ist gegen 20.00 Uhr vorgesehen.

- Fahrt im modernen Reisebus
- Eintritt & 1-stündige Führung im Städel Museum 

Unsere Abfahrtstellen:
07.20 Uhr Betrieb Kocher, TÜ-August-Bebel-Straße 13-17
07.30 Uhr Tübingen, Obf, Touristik-Busspur
07.40 Uhr Betzingen, H-Im Dorf (Kirche)
07.55 Uhr Reutlingen, alter Obf, Steig 1

11.00 Uhr Frankfurt, Schaumainkai, Ecke Eiserner Steg

17.00 Uhr Frankfurt, Schaumainkai, Ecke Eiserner Steg
20.00 Uhr Reutlingen / Tübingen

Tagesfahrt

  • Reisepreis pro Person
    56 €
  • Kinderpreis 0-5 Jahre pro Kind
    0 €
  • Kinderpreis 6-14 Jahre pro Kind
    38 €
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